Fahrer aus Bielefeld beteiligt

Zwei schwere Unfälle: Lkw geht auf der Autobahn in Flammen auf

Zwei Lkw-Fahrer aus Bielefeld waren in Unfälle auf der A7 beteiligt. Auf dem Symbolbild ist ein Stau auf einer Autobahn zu sehen.
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Zwei Lkw-Fahrer aus Bielefeld waren in Unfälle auf der A7 beteiligt (Symbolbild).

Gleich zwei schwere Lkw-Unfälle mit Bielefelder Beteiligung hat es auf der A7 gegeben. Auslöser war ein Lastwagen, der plötzlich in Flammen aufging.

Niederaula – Im osthessischen Niederaula hat es am Montagabend (31. Mai) zwei schwere Unfälle auf der A7 gegeben. Bei beiden Vorfälle waren Lkw-Fahrer aus Bielefeld beteiligt. Einer der beiden entging nur dabei nur knapp einer Katastrophe.

Beim ersten Vorfall war ein 61-Jähriger aus Bielefeld auf der A7 zwischen Niederaula und der Raststätte Großenmoor unterwegs, als er aufgrund einer technischen Störung auf dem Standstreifen anhalten musste. Als der Mann ausstieg, stellte er fest, dass Öl aus dem Motorraum auf die Fahrbahn lief. Das Öl entzündete sich plötzlich und entfachte sich zu einem Feuer im Führerhaus des Lkw.

A7: Fahrer aus Bielefeld rettet sich

„Der 61-Jährige unternahm noch einen Löschversuch, konnte aber den Vollbrand seiner Zugmaschine nicht mehr verhindern“, teilt das Polizeipräsidium Osthessen mit. Mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation wurde der Bielefelder von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Bis etwa 1 Uhr musste die A7 gesperrt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 geschätzt.

Während sich auf der A7 bei Niederaula nach dem Lkw-Unfall ein Rückstau von knapp 3,5 Kilometern gebildet hatte, kam es am Stauende zu einem weiteren Unfall. Ein Fahrer aus Bielefeld stand dort mit seinem Lastwagen, als ein dahinter fahrender Sattelzug auf das Gespann des 46-Jährigen kollidierte. Dessen Gefährt schob sich wiederum auf einen weiteren Lkw.

Hoher Sachschaden nach Unfall auf A7

Der Lastwagen des Auffahrenden kippte anschließend gegen die Böschung und blieb dort liegen. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Die anschließende Vollsperrung dauerte bis zum darauffolgenden Morgen gegen 9 Uhr an. Knapp 234.000 Euro Sachschaden wurden bei dem Vorfall verursacht. Derweil hat es am Dienstag (1. Juni) in der Region einen schweren Unfall gegeben. Die A33 bei Paderborn musste daraufhin gesperrt werden.

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