Rettungshubschrauber im Einsatz

Schwerer Unfall auf der A2: Lkw-Fahrer in Lebensgefahr

Am Donnerstagabend (7. Mai) kam es auf der A2 bei Porta Westfalica zu einem schweren Unfall. Ein Lkw-Fahrer wurde aus dem Führerhaus geschleudert.

  • Auf der A2 kam es bei Porta Westfalica zu einem Rückstau.
  • Ein Lkw-Fahrer sah das Stauende zu spät und fuhr auf.
  • Ein Rettungshubschrauber war vor Ort im Einsatz.

Porta Westfalica/Bielefeld – Wie die Polizei Bielefeld berichtet, kam es am Abend des 7. Mai gegen 20.51 Uhr zu einem verheerenden Unfall auf der A2. Der polnische Fahrer eines Kleinlasters war in Fahrtrichtung Dortmund auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. Vor einer Nachtbaustelle bildete sich ein Rückstau von Lkw. Ein Sattelzug, an dessen Steuer ein 31-jähriger Fahrer saß, musste stark abbremsen. Der Fahrer des Kleinlasters sah dies zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf das Fahrzeug vor ihm auf.

Schwerer Unfall auf A2: Mann in Lebensgefahr

Durch die Wucht des Aufpralls auf der A2 wurde der Fahrer des Kleinlasters, dessen Identität noch immer unbekannt ist, aus dem Führerhaus geschleudert und lebensgefährlich verletzt. Auf Anfrage von owl24.de konnte die Polizei Bielefeld noch nichts zum aktuellen Zustand des Unfallopfers sagen.

Der Kleinlaster rutschte, nachdem der Fahrer hinausgeschleudert worden war, selbstständig weiter über den Seitenstreifen zurück auf die rechte Fahrbahn der A2 bei Porta Westfalica, wie die Polizei Bielefeld mitteilt. Hier kollidierte er mit einem weiteren Sattelzug. Beide Lkw-Fahrer (31 und 51), die von dem Kleinlaster gerammt wurden, blieben unverletzt.

Kürzlich kam es zu einem weiteren Rettungseinsatz: Nach einem schweren Unfall musste die A2 bei Bielefeld komplett gesperrt werden. Der Verkehr war in Fahrtrichtung Dortmund komplett unterbrochen, die Autos stauten sich auf mehreren Kilometern.

Rettungshubschrauber landet an Unfallstelle auf der A2 bei Porta Westfalica

Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde zunächst durch Ersthelfer versorgt. Ein Rettungshubschrauber holte den Verletzten von der Unfallstelle auf der A2 ab und transportierte ihn in eine Spezialklinik. Laut der Polizei Bielefeld musste die A2 aufgrund der Rettungsmaßnahmen und den umfangreichen Bergungsarbeiten bei Porta Westfalica bis etwa 4.30 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wurde abgeleitet. Der Sachschaden, der bei dem Unfall entstand, wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. 

Die A2 wird immer wieder zum Schauplatz von schweren Unfällen. Erst kürzlich krachte ein VW-Fahrer auf der A2 zwischen Gütersloh und Bielefeld gegen einen Lkw. Es entstanden bis zu zehn Kilometer Stau. Vor Kurzem entstand ebenfalls ein langer Stau auf der A2 bei Bielefeld. Grund war ein Pkw, der komplett in Flammen stand. 

Eine Vollsperrung gab es auf der A2 auch, als dort zwischen den Anschlussstellen Ostwestfalen-Lippe und Bielefeld-Ost ein Unfall geschah. Glücklicherweise wurden die zwei beteiligten Personen nur leicht verletzt. 

An der A2 in Ostwestfalen-Lippe (NRW) kam es nun am 9. Juni abseits der Autobahn zu einem schweren Unglück: Bei der Bertelsmann Tochterfirma Arvato in Gütersloh starb ein Monteur bei einem tödlichen Arbeitsunfall, nachdem er von einem herabstürzenden Metallteil getroffen wurde. 

Am 25. Juni kam es auf der Autobahn in Ostwestfalen-Lippe erneut zu einem Unglück: Ein Lkw durchbrach bei einem Unfall auf der A2 zwischen Bielefeld und Hannover nahe Porta Westfalica die Mittelleitplanke und löste eine stundenlange Vollsperrung der Autobahn aus. Neulich kam es auf der A33 bei Bielefeld zu einem schweren Unfall. Dabei wurde ein Motorrad von einem Lkw 90 Meter über die Fahrbahn geschleift.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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