Was macht Bruno Labbadia heute?

Arminia-Spieler, die zu Helden wurden: Was machen die Fußball-Profis heute? – Teil5

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Rettete zuletzt den VfL Wolfsburg vor der Zweitklassigkeit: Bruno Labbadia.

Von den Fans verehrt und auf dem Transfermarkt was Wert. Diese ehemaligen Fußballprofis von Arminia Bielefeld haben den großen Durchbruch geschafft.

Bielefeld – Manche Fußballspieler überzeugen durch Leistung und kommen eines Tages ganz groß raus. Aber das allein reicht noch lange nicht, damit wir uns heute immer noch an sie erinnern. Diesen Profi werden die Bielefelder-Fans nie vergessen.

Bruno Labbadia 

Die jüngere Generation (er-) kennt ihn heute eigentlich nicht mehr. Ende der 90er Jahre kam Bruno Labbadia auf die Alm. 1999 gewann er im Arminia-Trikot die Torjägerkanone.

Labbadias Profi-Karriere 

Beim SV Darmstadt 98 nahm das Schicksal seinen Lauf. Hier fing Bruno Labbadias Spieler-Karriere an. Nach drei Jahren in der 2. Liga, in der er unfassbare 44 Tore verwandelte, wechselte er 1987 zum Hamburger SV in die 1. Bundesliga. 

Hier schoss er weiter fleißig Tore. Nur zur Meisterschaft reichte es nicht. Das sollte sich 1991 in Kaiserslautern und drei Jahre später in München ändern. 

Bei den Bayern war er allerdings schnell nur noch zweite Wahl und auch in Köln und Bremen lief es irgendwie nicht so, wie es sollte. Seine beste Entscheidung: Der Wechsel zu Arminia Bielefeld im Jahr 1998. 

In insgesamt 328 Bundesligaspielen erzielte Labbadia 103 Tore. 101 Mal traf er in der zweiten Liga den gegnerischen Kasten. Als Torjäger bleibt er genauso wie als Sprücheklopfer unvergessen. 

Bruno Labbadias größten Erfolge? 

Die kleinen Fußball-Fans werden sich kaum darin erinnern, aber der 1. FC Kaiserslautern war mal Deutscher Meister. 1991, ein Jahr nachdem die Roten Teufel den DFB-Pokal gewannen, hielten sie die Schale in den Händen. Mit den Bayern gelang ihm dasselbe nochmal, drei Jahre später.

Was macht Bruno Labbadia heute? 

Zurück zu den Wurzeln. Nach seiner erfolgreichen Karriere als Spieler musste es ja so kommen. Labbadia blieb dem Fußball treu und kehrte im Mai 2003 zum SV Darmsadt 98 als Trainer zurück. 

Schnell zeigte sich, dass er auch in dieser Funktion einiges auf dem Kasten hat. Nach dem er mit Greuther Fürth 2007 nur knapp den Aufstieg in die erste Liga verpasste, unterschrieb er prompt bei Bayer 04 Leverkusen. Der Erfolg blieb hier allerdings aus. Auch beim Hamburger SV und beim VfB Stuttgart lief es nur mäßig. 

Seit dem 20. Februar 2018 ist Labbadia Cheftrainer des VfL Wolfsburg. Hier soll nun alles besser werden. Eine Nuss hat er zumindest geknackt. Als Coach ist er noch mit keiner Mannschaft abgestiegen, denn die Wölfe konnten sich in der Relegation gegen die Kieler durchsetzen.

Wir wissen nicht wie seine Trainer-Karriere weitergeht, aber sollte es mal nicht rund laufen, weiß ein Bruno Labbadia sich zu wehren, wie hier im Video deutlich wird. 

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