2. Fußball-Bundesliga 

Arminia ergreift Maßnahmen wegen Coronavirus – gibt es jetzt Geisterspiele? 

Arminia Bielefeld hat wegen des Coronavirus Schutzmaßnahmen ergriffen. Doch nun könnte es dennoch zu Geisterspielen in der 1. und 2. Liga kommen. 

  • Die Fußballvereine in der 1. und 2. Bundesliga haben wegen des Coronavirus Maßnahmen ergriffen. 
  • Doch auch in Deutschland könnten nun Begegnungen ohne Zuschauer stattfinden. 
  • Die Deutsche Fußball-Liga rechnet ab dem 26. Spieltag mit Geisterspielen. 

Update: 10. März, 18 Uhr. Die NRW-Landesregierung gab heute Nachmittag auf einer Pressekonferenz bekannt, dass alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern wegen des Coronavirus nicht stattfinden dürfen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte dies bereits gefordert. Diese Maßnahme hat auch für Bielefeld Konsequenzen. 

Die kommende Begegnung am kommenden Freitag zwischen Arminia Bielefeld und dem VfL Osnabrück findet als Geisterspiel statt. Zuschauer werden nicht in die SchücoArena gelassen. Die Sicherheitsvorkehrungen sollen dazu beitragen eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland zu verhindern. 

Update: 9. März, 15.38 Uhr. Das Coronavirus hat in Italien bereits zu zahlreichen Geisterspielen geführt. Auch in Deutschland könnten bald Begegnungen ohne Zuschauer stattfinden. Bei Arminia Bielefeld hat man bereits wegen der Krankheit Covid-19 Schutzmaßnahmen getroffen. 

Doch die Vorkehrungen reichen möglicherweise nicht aus, um Geisterspiele zu vermeiden. Die Deutsche Fußball-Liga stellt sich wegen der Ausbreitung des Coronavirus bereits auf ein solches Szenario ein. Bereits am 26. Spieltag könnte es so weit sein. Das Zweitliga-Spitzenspiel Arminia Bielefeld gegen den VfB Stuttgart soll jedoch trotz Coronavirus wie geplant mit Fans stattfinden. Beim kommenden Heimspiel gegen den VfL Osnabrück könnte sich das dann ändern. 

Arminia Bielefeld reagiert auf Coronavirus und ergreift Schutzmaßnahmen

Erstmeldung: 28. Februar. Das Coronavirus macht auch vor der Fußballwelt nicht halt. Die Vereine aus Ostwestfalen-Lippe Arminia Bielefeld (2. Liga) und SC Paderborn (1. Liga) haben nun erste Schutzmaßnahmen ergriffen, um einer möglichen Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 vorzubeugen. 

Arminia Bielefeld: Wegen Coronavirus – Vorkehrungen vor Heimspiel getroffen

Die Partien in der 1. und 2. Bundesliga werden am kommenden Wochenende (28.2. bis 1.3.2020) mit großer Wahrscheinlichkeit wie geplant stattfinden. Nach Angaben der Deutschen Fußball Liga gibt es bislang keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die Begegnungen wegen des Coronavirus abgesagt werden könnten. Vor dem Spiel Arminia Bielefeld gegen Wehen Wiesbaden wurden erste Vorkehrungen getroffen. 

In der SchücoArena wird das Ordnungspersonal mit Einweghandschuhen und Desinfektionsmittel ausgestattet. Die Verantwortlichen von Arminia Bielefeld wollen so eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus verhindern. Eine Ansteckung wird so war nicht komplett ausgeschlossen, allerdings kann das Risiko dadurch deutlich gesenkt werden. Auch beim Bundesligisten SC Paderborn werden derartige Schutzmaßnahmen getroffen. 

Desinfektionsmittel soll auch die Ordner von Arminia Bielefeld vor dem Coronavirus schützen (Symbolbild).  

Geisterspiele und Spielabsagen in Italien wegen Coronavirus: Droht so ein Szenario auch Arminia Bielefeld? 

In Italien müssen wegen des Coronavirus bereits Fußballbegegnungen abgesagt werden oder die Partien werden zu GeisterspielenArminia Bielefeld stehe im ständigen Austausch mit der Stadt, der Deutschen Fußballliga und anderen Fußballvereinen, erklärte Christian Venghaus, Leiter Spielbetrieb und Organisation beim DSC in einem Bericht des Westfalen-Blattes. So könne man bei Bedarf schnell weitere Schutzmaßnahmen ergreifen. Derartige Vorkehrungen wie in Italien werden in Deutschland vorerst nicht getroffen.  

Wegen Coronavirus: Arminia Bielefeld im engen Austausch mit der Stadt 

Das Gesundheitsamt Bielefeld hat über das Coronavirus informiert. Amtsleiter Peter Schmid ist davon überzeugt, dass die Krankheit sich in NRW und auf der ganzen Welt weiter ausbreiten wird. Grund zur Panik bestehe jedoch nicht, auch wenn nun in Bielefeld die erste Schule wegen eines Corona-Verdachtsfalls vorsorglich geschlossen wurde

Vor dem Heimspiel beschäftigt die Mannschaft neben dem Coronavirus aber auch noch ein ganz anderes Thema. Mittelfeldspieler Manuel Prietl von Arminia Bielefeld verletzte sich beim vergangenen Spiel gegen Hannover 96. Ob der 28-Jährige gegen Wehen Wiesbaden auflaufen kann, ist weiterhin unklar. Sicher ist aber, dass der Rasen in der SchücoArena sich nach der Wasserschlacht erholt hat, und die Partie wie geplant stattfinden kann. Anstoß ist am Sonntag (1. März) um 13.30 Uhr. 

Die Zwangspause wegen des Coronavirus ist beendet. In der 1. und 2. Bundesliga rollt der Ball wieder. Für den aktuellen Tabellenführer der 2. Liga gibt es aber auch eine schlechte Nachricht: Verteidiger Cédric Brunner fehlt beim Spiel Arminia Bielefeld gegen den HSV im Hamburger Volksparkstadion und der Trainer muss sich nun darüber Gedanken machen, wie das Loch in der Abwehr geschlossen werden könnte.

Rubriklistenbild: © Fotomontage: dpa 

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