Bundesliga

Ohne Chance gegen die Wölfe: Jetzt bringt auch Mainz die Arminia ins Schwitzen

Am Ende war es deutlich: Mit 0:3 ging Arminia Bielefeld gegen den VfL Wolfsburg unter. Nun rückt auch der direkte Abstiegsplatz wieder näher.

Bielefeld – Mit viel Selbstbewusstsein ging Arminia Bielefeld nach dem Spiel in München in das Duell gegen den VfL Wolfsburg. Doch am Ende wurden der Mannschaft von Uwe Neuhaus klar und deutlich die Grenzen aufgezeigt.

Eine knappe halbe Stunde lang hielt die Defensive der Ostwestfalen* im Freitagsspiel stand und konnte das Angriffsspiel der Gäste weitestgehend unterbinden. Nach 29 Minuten war der Bann für den Favoriten durch einen Abstauber von Renato Steffen jedoch gebrochen. Kurz nach der Halbzeit entschied der Mittelfeldspieler dann schließlich die Partie gegen Arminia Bielefeld.

FußballvereinArminia Bielefeld
TrainerSchücoArena
StadionSchücoArena

VfL Wolfsburg zu stark für Arminia Bielefeld

Die Defensive von Arminia Bielefeld schien nach Wiederanpfiff mental noch in der Umkleidekabine der SchücoArena zu verweilen, anders war der Komplett-Blackout vor dem 2:0 durch Wolfsburgs Renato Steffen nicht zu erklären. „Schade, dass wir relativ schnell in der zweiten Halbzeit das zweite Tor kassiert haben, da war das Spiel entschieden“, kommentierte Trainer Uwe Neuhaus das Geschehen.

Der VfL Wolfsburg erwies sich an diesem Freitagabend gänzlich als die reifere Mannschaft – und war letztlich eine Nummer zu groß für Arminia Bielefeld. „Die Mannschaft hat sich zumindest nicht hängen lassen“, fand Uwe Neuhaus immerhin einen positiven Aspekt aus dem klaren 0:3 gegen die Wölfe, die nun im siebten Pflichtspiel in Folge ohne Gegentor blieben. Besonders ärgerlich war aus DSC-Sicht vor allem ein Ergebnis der Samstags-Spiele.

Mainz rückt Arminia Bielefeld nach Sieg in Mönchengladbach auf die Pelle

Nach den Trainer-Turbulenzen rund um Borussia Mönchengladbach unter der Woche mussten sich die Fohlen überraschend dem 1. FSV Mainz 05 im eigenen Stadion geschlagen geben (1:2). Die Hessen rücken Arminia Bielefeld mit dem Dreier nun deutlich auf die Pelle. Ein Punkt beträgt der Abstand nur noch auf den direkten Abstiegsplatz.

Der VfL Wolfsburg erwies sich am Freitag als eine zu große Hausnummer für Arminia Bielefeld.

Die Ostwestfalen werden in den kommenden Wochen dringend punkten müssen. Erst ein Zähler sprang in der bisherigen Rückrunde für Arminia Bielefeld heraus – zu wenig, um am Ende über dem Strich zu bleiben. Anspruchsloser werden die bevorstehenden Aufgaben auch nicht unbedingt: Am Samstag (27. Februar) geht es zum frisch gebackenen Derbysieger Borussia Dortmund. (*msl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.)

Rubriklistenbild: © Friso Gentsch

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