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Abschied nach acht Jahren – Stephan Salger verlässt Arminia Bielefeld

Seit mittlerweile achte Jahren steht Stephan Salger bei Arminia Bielefeld unter Vertrag. Doch nun hat sein Klub seinen Abschied verkündet.

  • Stephan Salger (30) verlässt seinen Verein Arminia Bielefeld.
  • Den Abewehrspieler zieht es nach Süddeutschland.
  • Bei einem Drittligisten heuert der Innenverteidiger nun an.

Bielefeld/München – Mit sofortiger Wirkung hat Abwehrspieler Stephan Salger seinen Verein Arminia Bielefeld am Dienstag (1. September) verlassen. Acht abwechslungsreiche Jahre hat der Innenverteidiger auf der Alm hinter sich. Nach insgesamt 222 Pflichtspielen für den DSC trennen sich nun die Wege. Der 30-Jährige gab seinen Abschied bekannt. Wo der 30-Jährige seine Fußballkarriere fortsetzt, steht ebenfalls bereits fest.

VereinArminia Bielefeld
TrainerUwe Neuhaus
Gründung3. Mai 1905

Am 4. September hat der Verein aus Bielefeld eine Neuverpflichtung bekannt gegeben. Arminia Bielefeld hat den Niederländer Mike van der Hoorn unter Vertrag genommen und ein Detail dürfte der Vereinsführung ganz besonders gut in den Kram gepasst haben. 

Transfer bei Arminia Bielefeld: Stephan Salger wechselt zum TSV 1860 München

Salgi wechselt mit sofortiger Wirkung zum Drittligisten TSV 1860 München“, verkündete Arminia Bielefeld am heutigen Dienstag (1. September) auf ihrer Facebookseite. Der 30-jährige Innenverteidiger kann auf reichlich Erfahrung zurückgreifen. Bevor er nach Ostwestfalen kam, absolvierte er für den 1. FC Köln fünf Spiele in der Fußball-Bundesliga. Sein Mannschaftskollege Fabian Klos tauchte kürzlich sogar bei der Wahl zum Fußballer des Jahres auf und holte mehr Stimmen als Manuel Neuer vom FC Bayern München. Zu den größten Erfolgen von Stephan Salger im DSC-Trikot zählen die Drittliga-Meisterschaft in der Saison 2014/2015, der Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale in derselben Saison sowie der Bundesliga-Aufstieg im Sommer 2020.

Stephan bringt genau das Spielerprofil und die Persönlichkeit mit, die Michael Köllner und meine Person für unsere Idee, in den nächsten Spielzeiten Fußball zu spielen, brauchen", erklärte 1860 Münchens Geschäftsführer Sport Günther Gorenzel in einer Pressemitteilung. Der gebürtige Dürener soll mit seiner Art Fußball zu spielen die Defensive der Löwen stabilisieren und stärken. Sein langjähriger Arbeitgeber Arminia Bielefeld wünscht ihm für die bevorstehenden Aufgaben das "Allerbeste". Stephan Salger selbst nahm zu dem Wechsel ebenfalls Stellung.

Von Arminia Bielefeld zu 1860 München: Was sagt Stephan Salger zum Wechsel?

Nachdem der Transfer zwischen Arminia Bielefeld und 1860 München bekannt geworden war, äußerte sich auch Stephan Salger zu seinem Wechsel. „Ich freue mich riesig auf meine neuen Aufgaben in einem so großen Traditionsverein. Besonders das persönliche Gespräch mit dem Trainer und das stetige Bemühen der Verantwortlichen im Sport um meine Person habe meine Entscheidung sehr erleichtert“, wurde der 30-Jährige in der Pressemitteilung der Löwen zitiert.

Stephan Salger stand seit 2012 bei Arminia Bielefeld unter Vertrag. 

Bei seinem neuen Verein möchte Stephan Salger eine ähnlich erfolgreiche Zeit verbringen, wie zuletzt bei Arminia Bielefeld. In der 3. Liga warten einige Herausforderungen auf den erfahrenden Spieler. „Ich freue mich auf die ganzen neuen Eindrücke und hoffe, dass unsere Fans schnell wieder den Weg ins Stadion finden können“, so der Neuzugang der Münchener. Die Bundesliga-Klubs müssen sich auch in der kommenden Saison auf Geisterspielen einstellen, doch Arminia Bielefeld ist bereits auf eine Rückkehr der Fans vorbereitet.

Gute Nachrichten für die DSC-Anhänger: Das neue Trikot von Arminia Bielefeld ist das zweitgünstigste im Liga-Vergleich. Für Ärger sorgte derweil die Tatsache, dass RB Leipzig als einziger Verein der Bundesliga vor Zuschauern spielen darf. Für Uwe Neuhaus, Trainer von Arminia Bielefeld, ist dieser Umstand „nicht zu akzeptieren".

In den Niederlanden sorgten Ultras der Blauen nun für Kopfschütteln. Vor dem Testspiel von Arminia Bielefeld gegen den FC Groningen kam es dort zu Straßenkämpfen.

Rubriklistenbild: © Friso Gentsch/dpa/Archivbild

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