Der Verein ist schuldenfrei 

Arminia Bielefeld: Schüco-Arena verkauft – Verein jetzt schuldenfrei 

+
Arminia Bielefeld: Das Stadion ist verkauft. 

Die Schüco-Arena von Arminia Bielefeld bleibt in den Händen von Ostwestfalen. Das Stadion ist nun endgültig verkauft.

Bielefeld – Der Verkauf der Schüco-Arena hat sich lange hingezogen. Das Thema hatte sich bei Arminia Bielefeld schon zugespitzt. Aber jetzt hat sich doch noch alles zum Guten gewendet.

Die Verantwortlichen von Arminia Bielefeld gaben auf einer Pressekonferenz bekannt, dass der Verkauf des Stadions erfolgreich abgeschlossen ist.

Update vom 4. Dezember: Arminia Bielefeld verkauft Stadion – Prozess abgeschlossen 

Arminia Bielefeld hat die Schüco-Arena verkauft. Gestern Abend (3. Dezember) wurden die Verträge unterzeichnet. Für rund 10. Millionen Euro gibt der Verein das Stadion ab und ist damit schuldenfrei. Der Stadtrat verriet bereits am 8. November, dass dem Verein Arminia Bielefeld rund eine Million Euro erlassen werden. Aber eine Forderung stellten die Politiker noch an den Klub. 

Update vom 4. Oktober: Bündnis Ostwestfalen will Schüco-Arena von Arminia Bielefeld kaufen

Es ist wohl die beste Lösung, die sich Fans, Spieler und Trainer von Arminia Bielefeld vorstellen könne. Ihre Schüco-Arena soll laut eines Berichts von Westline künftig vom Bündnis Ostwestfalen betrieben werden. Noch sei nichts unterzeichnet, aber das ist offenbar nur noch eine Frage der Zeit. Sechs ostwestfälische Unternehmen, darunter unter anderem die Dr. August Oetker KG und die JAB Josef Anstoetz KG, kaufen das Stadion an der Melanchthonstraße. Für wie viel Geld die Schüco-Arena verkauft wird, ließen die Verantwortlichen offen. 

Update vom 20. September: Radio  Bielefeld berichtet über erneute Verzögerungen beim Verkauf der Schüco-Arena

Das haben sich die Verantwortlichen bei Arminia Bielefeld bestimmt leichter vorgestellt. Der Verkauf des Stadions geht in die nächste Runde, berichtet Radio Bielefeld. Geschäftsführer Markus Rejek bestätigte beim Sponsorenabend, dass zwei der vier Interessenten nicht länger an der Schüco-Arena interessiert seien. Der Verein sei trotzdem zuversichtlich, in diesem Jahr den Verkauf noch abschließen zu können, nur wann wurde nicht gesagt. 

DSC Geschäftsführer äußert sich zum Verkauf der Schüco-Arena 

Der Verkauf des Stadions vom DSC Arminia Bielefeld beschäftigen den Verein und seine Fans schon seit Beginn des Jahres. Immer wieder muss sich die Vereinsführung lästigen Journalisten-Fragen stellen. Markus Rejek kann das große öffentliche Interesse nachvollziehen. "Wir sind in intensiven Gesprächen", sagte der DSC-Geschäftsführer. Um die laufenden Verhandlungen nicht zu gefährden, gibt er keine weiteren Details zu möglichenInteressenten oder gar Verkaufspreise bekannt. Man wolle den Verhandlungspartnern auf keinen Fall das Gefühl geben, dass sie unter Druck gesetzt würden. Der Verkauf sei eine komplexe Angelegenheit, die sich schwer planen ließ. 

Arminia-Stadion-Verkauf: Details zu den Verhandlungen 

Diese Aspekte spielen bei den Verhandlungen eine wichtige Rolle: 

  • Rückkaufoption (muss Arminia in den Vertrag unterbringen)
  • Verkaufspreis der Schüco-Arena 
  • Miete
  • Absicherungen für den Käufer
  • Rechte und Pflichten 

Vor allem aber müssen sich die Vertragspartner darüber einig werden, was genau alles unter den Hammer kommt. Neben dem Gelände, auf dem sich das Stadion von Arminia Bielefeld befindet, steht auch ein möglicher Verkauf des Inventars im Raum. 

Stadt Bielefeld spielt beim Verkauf der Schüco-Arena eine große Rolle

„Wichtigster Schuldner nach dem Schuldenschnitt bleibt die Stadt", so Rejek. Mit dieser müsse man sich über die Tilgung der Restschulden einigen. Aber dass sei erst möglich, wenn alle Verkauf-Details geklärt sind. Da die nächsten Sitzungen und Ausschüsse der Stadt Bielefeld erst nach der Sommerpause stattfinden, kann vor dem 27. September keine Entscheidung ins Sachen Stadion-Verkauf fallen. Arminia Bielefeld hat bei der Stadt rund 2,8 Millionen Schulden

Verkauf der Schüco-Arena sollte schon im Juni über die Bühne gehen 

"Wir sind auf der Zielgeraden und stehen in finalen Verhandlungen und Vertragsgesprächen. Die Abwicklung der Transaktion bis zum 30. Juni werden wir jedoch nicht schaffen", gab Markus Rejek, DSC-Geschäftsführer, heute bekannt. 

Den 30. Juni habe sich der Verein lediglich deshalb als Frist gesetzt, um die Verhandlungen zu beschleunigen. Dass bis jetzt noch kein Deal zustande gekommen ist, sei nach Angaben des Klubs Arminia Bielefeld nicht so schlimm. Mit dem Stand der Dinge seien die Verantwortlichen sehr zufrieden. Man gehe davon aus, dass der Stadionverkauf zeitnah abgeschlossen werden könne. 

Schüco-Arena schon lange Thema auf der Alm

Der Stadionverkauf wird bereits seit Beginn des Jahres heiß diskutiert. Eigentlich sollte der Drops spätestens am 30. Juni gelutscht sein. Ein Gutachten, das den Wert des Stadions festlegen sollte, zog sich in die Länge. Die Abgabe der Arena soll Arminia Bielefeld eine Stange Geld einbringen. Der Verein rechnet mit bis zu 20 Millionen Euro. Der neue Besitzer kann schätzungsweise mit rund 750.000 Euro Umsatz im Jahr planen, je nach dem in welcher Liga Arminia Bielefeld zukünftig spielen wird. Fünf Interessenten soll es geben, berichtet die Neue Westfälische. Die Verantwortlichen wollten heute (27. Juni) keine Angaben über die Anzahl der Käufer, mit denen final verhandelt werde, machen.

Arminia-Stadion zu teuer für den Verein

Die Schüco Arena hat Arminia Bielefeld in der Vergangenheit viel Geld gekostet. Sowohl der Unterhalt als auch hohe Investitionskosten haben für ein dickes Minus gesorgt. In Zukunft müsste Arminia für die Spieltage natürlich eine Art Miete an den neuen Besitzer zahlen, aber sie wären weitestgehend schuldenfrei. Dann ist auch wieder mehr Geld in der Kasse, um neue Spieler zu verpflichten

Schüco-Arena: Zahlen Daten Fakten zum Arminia-Stadion 

  • Platz für 26.515 Fans 
  • 8.005 Stehplätze
  • 18.510 Sitzplätze 
  • Betreiber ist die DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA
  • Erstes Spiel am 1. Mai 1926, Arminia Bielefeld – SC Victoria Hamburg 1:5

Vor dem Spiel gegen Duisburg muss Arminia Bielefeld eine bittere Pille schlucken. Eine Chance sieht der Trainer vor heimischer Kulisse aber noch. 

Auch interessant

Kommentare