Cordova in Quarantäne

Arminia-Duo muss kürzertreten – Ergebnisse der Corona-Tests liegen vor

Arminia Bielefeld kann aufatmen. Die Corona-Tests der Spieler und Betreuer sind negativ. Doch zwei Profis müssen trotzdem kürzertreten.

Bielefeld – Nachdem sich Stürmer Sergio Cordova in der vergangenen Woche nachweislich mit dem Coronavirus* infiziert hatte, mussten Spieler und Betreuer von Arminia Bielefeld auf das Virus SARS-CoV-2 getestet werden. Die Auswertung der Tests erfolgte am Montag (12. April). Wenig später konnte der Bundesligist aus Bielefeld Entwarnung geben. Alle Ergebnisse waren negativ. Dennoch mussten zwei Profis am Dienstag (14. April) etwas kürzertreten.

FußballvereinArminia Bielefeld
StadionSchücoArena
TrainerFrank Kramer

Arminia Bielefeld: Zwei Spieler leiden unter einer Erkältung

Dauerläufer Manuel Prietl, dessen Vertrag bei Arminia Bielefeld bald ausläuft und möglicherweise verlängert werden soll, hat sich erkältet. Auch Anderson Lucoqui leidet unter einem leichten Schnupfen. Beide Akteure setzen daher am Dienstag aus, um sich zu schonen. Der Verein aus Ostwestfalen* meldete diesbezüglich, dass es sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme gehandelt habe. Cheftrainer Frank Kramer wird am Samstag (17. April) beim Ligaspiel gegen den FC Augsburg voraussichtlich sowohl auf Manuel Prietl, als auch Anderson Lucoqui zurückgreifen können.

Ausgetragen wird die Partie in Augsburg. Anpfiff ist um 15.30 Uhr. In der darauffolgenden Woche trifft der DSC dann auf den aktuellen Tabellenachten. Borussia Mönchengladbach gegen Arminia Bielefeld findet eventuell mit Fans im Stadion statt, denn die kreisfreie Großstadt im Westen von Nordrhein-Westfalen gehört zu den 14 Modell-Regionen in Deutschland. In der SchücoArena konnte der DSC schon seit langem keine Anhänger mehr begrüßen. Die Bundes-Notbremse*, die einheitliche Corona-Maßnahmen ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 vorsieht, könnte dies jedoch noch verhindern.

Arminia BIelefeld: Coronavirus könnte große Rolle im Abstiegskampf spielen

Die Pandemie in Deutschland wirkt sich nach wie vor auf sämtliche Bereiche des Lebens aus. Im Bundesliga-Abstiegskampf könnte das Virus SARS-CoV-2 noch eine entscheidende Rolle spielen. Arminia Bielefeld hat die Corona-Maßnahmen daher noch einmal verschärft. Zwar waren die PCR-Tests beim Tabellen 16. zuletzt allesamt negativ, dennoch kann wohl niemand weitere Corona-Fälle zu 100 Prozent ausschließen. Bei einem größeren Ausbruch müsste im schlimmsten Falle die komplette Mannschaft in Quarantäne. Bielefelds Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger nahm Stellung zu dem ersten Corona-Fall beim DSC und zog nach mehr als einem Jahr Corona ein positives Fazit.

Die Zusammenarbeit mit Arminia Bielefeld laufe seinen Angaben zufolge gut. Mit Blick auf die Einhaltung der geltenden Corona-Regeln* konnte man bisher keine Verstöße feststellen. Im Gegenteil: Die Selbstkontrolle vor Ort sei hoch. Außerdem habe der Verein durch Umbauten im Kabinenbereich zusätzliche Corona-Schutzmaßnahmen umgesetzt. "Da ist Arminia ein sehr guter Partner", zeigte sich Ingo Nürnberger zufrieden.

Insgesamt hat das Hygienekonzept des deutschen Fußballs sowohl in Bielefeld als auch bundesweit sehr gut funktioniert, das war fast erstaunlich.

Ingo Nürnberger, Leiter des Corona-Krisenstabs in Bielefeld
Sergio Cordova (r.) hat sich mit dem Coronavirus infiziert.

Arminia Bielefeld: Cordova und Yabo in Corona-Quarantäne

Zwei Akteure von Arminia Bielefeld befinden sich aktuell noch in Quarantäne. Dabei handelt es sich zum einen um den positiv getesteten Stürmer Sergio Cordova, der jedoch keine Symptome aufweist und um Reinhold Yabo, der engeren Kontakt mit dem infizierten Spieler gehabt haben soll. Nachdem der Corona-Fall bestätigt worden war, leitete die Vereinsführung umgehend die entsprechenden Schutzmaßnahmen ein. Der Klub steht nach wie vor im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt in Bielefeld, das nach einer Infektion mit dem Coronavirus eine Kontaktnachverfolgung einleitet.

Rubriklistenbild: © Friso Gentsch/dpa

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